First come – first served

Um die eindeutige Adressierung eines Internetangebots sicherzustellen, können Domain-Namen weltweit nur ein einziges Mal vergeben werden. Für die Vergabe solch begrenzter Ressourcen hat sich der Prioritätsgrundsatz „first come, first served“ (deutsch: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“) entwickelt , der auch als „Windhundverfahren“ bekannt ist. Für die Zuteilung von Domain-Namen ist also in der Regel allein die zeitliche Reihenfolge der Anmeldung maßgeblich; wer eine Domain als erster registriert, darf sie auch behalten. Bei der Einführung neuer Domain-Namen entscheiden damit häufig Sekundenbruchteile darüber, wer die Domain erhält und wer das Nachsehen hat. Gelegentlich wird dieser Grundsatz jedoch durchbrochen. So stellen beispielsweise bei der Einführung neuer Top Level Domains so genannte Sunrise-Phasen sicher, dass stets zunächst die Inhaber von Kennzeichenrechten registrieren dürfen, bevor auch die Allgemeinheit Domain-Namen mit der neuen Endung anmelden kann.


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